Nooteboom im Mittelpunkt eines italienischen Festivals und andere Übersetzungsneuigkeiten

Vom 12. bis zum 26. März wird im italienischen Ort Pordenone (in der Nähe von Venedig) das Literaturfestival „Dedica“ veranstaltet, wobei die Werke von Cees Nooteboom im Mittelpunkt stehen. Bei Iperborea erscheint eine Sammlung ausgewählter Werke des Autoren, herausgegeben von Rüdiger Safranski, sowie ein Sammelband mit Betrachtungen. Darüber hinaus werden in verschiedenen Ausstellungen die Kunstwerke von Max Neumann und die der Fotografen Eddy Posthuma de Boer und Simone Sassen präsentiert. Weitere Informationen finden Sie hier.


Im Januar 2011 erschien in Frankreich beim Verlag Actes Sud Nachts kommen die Füchse (frz. La nuit viennent les renards, Übersetzung Philippe Noble) und im März erscheint Schiffstagebuch bei Suhrkamp (Übersetzung Helga van Beuningen). In Deutschland wurde Zurbarán herausgegeben, ein Kunstbuch mit einem Essay von Nooteboom, das auch in Frankreich (Hazan), Spanien (Siruela) und in den Niederlanden (Ludion) veröffentlicht wird. In England erscheint bei Maclehose Press in London eine Übersetzung von Nachts kommen die Füchse von Ina Rilke. Seagull Press in Kalkutta – mit Vertrieb in den USA – gibt Selbstbildnis eines Anderen in der Übersetzung von David Colmer heraus. In Polen erscheint eine Übersetzung von Paradies verloren beim Verlag WAB. Derselbe Roman erscheint auch in Korea bei Mujin Tress.





romancier_12
Romancier
1955 erschien sein Debütroman Philip en de anderen (Philip und die anderen, dt. 2003). Nooteboom war damals zweiundzwanzig Jahre alt.
MEHR


reisender_12
Reiziger
Unzählige Male schrieb Nooteboom über das Phänomen, wie es kommt, dass er immer mal wieder seine Koffer packen will. MEHR


dichter_12
still_dichter copy
Cees Nooteboom ist vor allem für seine Romane und seine Reisebücher bekannt. Für ihn selbst steht jedoch die Lyrik an erster Stelle. MEHR


kunstbetrachter_12
still_kunstbeschouwer
Viele Essays von Nooteboom handeln von Kunst, vor allen von den Bereichen, in denen das Sehen eine zentrale Rolle spielt: Malerei, Architektur, Film und Fotografie. MEHR