Zitate

„Cees Nooteboom, ich weiß nicht, wer er ist. Aber ich weiß, wie er ist. Und ich weiß, was er mit Worten anstellen kann, wenn er sich selbst treu bleibt: ein vollblütiger Romancier.“ -C.J.E. Dinaux, Haarlems Dagblad, 1956


„Der Leser wird, genau wie ich, mit Spannung das neue Werk dieses unbestreitbar sehr begabten Autors erwarten.“  – de Volkskrant, 1956


„Jedes Bild ist wirklich durch und durch überraschend […]. Der grandiose Einsatz und Stil von Cees Nooteboom erinnern an die alten Meister der holländischen Stillleben.“

- Neue Zürcher Zeitung über Rituelen (dt. Rituale)


„Eine beeindruckende und einzigartige Stimme im Chor der modernen Autoren.“  – The New York Times


„Nootebooms André Steenkamp ist in mehr als einer Hinsicht eine displaced person, er ist überholt. Und es ist genau dieser Prozess, das aus der Zeit geraten, das sinnlos werden, den Nooteboom suggestiv als ein langsames Sterben darstellt.“ – Hella S. Haasse


„Der provokante Ton, mit dem in diesem Roman auf die Visionen vom Weltuntergang geantwortet wird, ist hierzulande ein Prinzip von unerhörter Originalität.“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung über Rituelen (dt. Rituale)


„Im heutigen Zeitalter der literarischen Spezialisierung trägt der niederländische Autor Cees Nooteboom noch immer den bunten Mantel des vielseitigen Schriftkünstlers – Poet, Romanautor, Dramatiker, Übersetzer und Reiseberichterstatter.“

– Michael Malone, The New York Times Book Review


„Sehr persönliche und aktuelle Reiseerzählungen von einer Qualität, wie sie leider nur selten in den niederländischen Zeitschriften oder Zeitungen zu finden sind.“

- Max van Rooy, NRC Handelsblad


„Er ist ein Philosoph, Lebemann, ein Schelm, ein Fantast, ein Kosmopolit und ein Nomade, ein Koch, ein Melancholiker. Er hat etwas von Pascal, von Eulenspiegel, Wolfram Siebeck und Robert Burton. Und er ist ein Metaphysiker: Cees Nooteboom.“ - Joachim Sartorius


„Er ist viel mehr als ein kleinstädtischer Geschichtenerzähler aus dem 20. Jahrhundert, Cees Nooteboom steht für eine beeindruckende und einzigartige Stimme unter den zeitgenössischen Autoren.“

- Linda Simon, The New York Times Book Review


„Der literarische Reisebericht ist ein Genre, das von Cees Nooteboom auf ein hohes Niveau gehoben wurde. Wie ein Canetti versteht er es, faktische  und persönliche Informationen derartig miteinander zu vermischen, dass eine ganz eigene und reiche Art von Prosa entsteht.“ – Gerrit Jan Zwier


„Vielleicht das wichtigste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich bin tief beeindruckt von diesem Cees Nooteboom. Dass die Holländer so einen Autoren haben.“ - Marcel Reich-Ranicki über Het volgende verhaal (dt. Die folgende Geschichte)


„Was er sucht, ist das Bewusstsein für das Unüberbrückbare. Er ist ein Autor, der sich an der Kultur misst, die er betritt.“ – Doeschka Meijsing über die Reiseerzählungen


„Ein beeindruckender, philosophischer Roman…leichtfüßig und subtil.“

- Lire über Het volgende verhaal (dt. Die folgende Geschichte)


„Alle seine Werke verfügen über eine Gelehrsamkeit, eine Sprachbeherrschung und ein Geschick, wie wir sie in Amerika bei Nabokov und Guy Davenport finden. Man kann es, wenn man will, als Nische betrachten, aber eine müssen wir behalten.“   - Robert Buckeye, Review of Contemporary Fiction


Rituelen (dt. Rituale) ist meiner Überzeugung nach sein bester Roman und gewissermaßen der Mittelpunkt seines Gesamtwerkes.“  – Arnold Heumakers, de Volkskrant


„Es gibt heutzutage kaum ein herrlicheres, spirituelleres Vergnügen als das Lesen von Nooteboom.” – Neue Züricher Zeitung


„Nooteboom ist ein Romancier der großen Themen, aber er ist niemals ungeschickt dabei. Er bindet philosophische Träumereien in alltägliche Beobachtungen ein, sodass seine Ideen sich an dich heranschleichen, unerwartet auftreten, atemberaubend, wie verborgene Schätze an verlassenen Orten.“

- Jennifer Vanderbes, The Washington Post


„Cees Nooteboom ist ein großer europäischer Autor. Groß ist er, weil er die Erscheinungsformen der Geschichte, die wir durchlaufen haben, begreift, und auch weil er sich neue fiktive Formen ausdenkt, in denen er sie aufzeichnen kann.“ - A.S.Byatt









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Romancier
1955 erschien sein Debütroman Philip en de anderen (Philip und die anderen, dt. 2003). Nooteboom war damals zweiundzwanzig Jahre alt.
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Reiziger
Unzählige Male schrieb Nooteboom über das Phänomen, wie es kommt, dass er immer mal wieder seine Koffer packen will. MEHR


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still_dichter copy
Cees Nooteboom ist vor allem für seine Romane und seine Reisebücher bekannt. Für ihn selbst steht jedoch die Lyrik an erster Stelle. MEHR


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still_kunstbeschouwer
Viele Essays von Nooteboom handeln von Kunst, vor allen von den Bereichen, in denen das Sehen eine zentrale Rolle spielt: Malerei, Architektur, Film und Fotografie. MEHR